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AIV Schweinfurt

Über den Architekturführer

Satzung des AIV - Architekten- und Ingenieurverein Schweinfurt e. V.

Beschlossen in der Hauptversammlung vom 18.10.1995 / 26.07.2005 / 02.12.2005 / 22.11.2006 Eingetragen unter VR770 Amtsgericht Schweinfurt:

1.1. Der Verein führt den Namen "Architekten- und Ingenieurverein Schweinfurt e. V."

1.2. Der Verein verfolgt insoweit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung (AO).

1.3. Zur Einreichung des Vereinszieles bzw. -zweckes sind alle mit dem Vereinszweck zu vereinbarenden Maßnahmen zulässig.

1.4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

1.4.1. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

1.4.2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

1.5 Zweck des Vereins ist,

  • das interdisziplinäre Zusammenwirken von Architekten und Ingenieuren, um die baukünstlerische und bautechnisch-wissenschaftliche Entwicklung zu fördern,
  • die Förderung des bautechnischen Nachwuchses im Hinblick der Aus- und Weiterbildung der Architekten und Ingenieure, der Wissenschaft, Kunst und Kultur, der Umwelt und des Denkmalschutzes,
  • die Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Architekten- und Ingenieurvereine e. V. (DAI) und mit anderen Fachverbänden auf dem Gebiet der Architektur und des Bauingenieurwesens bzw. der Baukunst und Bautechnik zur Erhaltung und Förderung der Baukultur,

1.5.1. Dieser Vereinszweck soll verwirklicht werden, insbesondere durch

  • Erfahrungsaustausch der Fachleute aus diesen Bereichen und Information der Öffentlichkeit durch Vorträge, Veröffentlichungen, Ausstellungen, Besichtigungen, Wettbewerben, Verleih von Preisen u. dgl.,
  • Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauingenieuren und Ingenieuren verwandter Wissensgebiete,
  • Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen, technisch-wissenschaftlichen Vereini­gungen, Institutionen im Ausbildungsbereich, Fachhochschulen, Universitäten,

1.6. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Schweinfurt. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Schweinfurt eingetragen.

2. Mitgliedschaft

2.1. Ordentliche Mitglieder können alle Persönlichkeiten auf dem Bauwesen werden, die unter Berücksichtigung ihrer Stellung und ihrer fachlichen Leistungen vom Vorstand als zur Aufnahme geeignet anerkannt werden, insbesondere Architekten und Ingenieure.

2.2. Jungmitglieder können Bauschaffende und Studierende werden, die den Aufnahmebedingungen zwar noch nicht entsprechen, aber das Erreichen der Voraussetzungen als wahrscheinlich annehmen lassen.

2.3. Ehrenmitglieder werden aufgrund ihrer besonderen Verdienste von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.

2.4. Förderer können werden: Vereinigungen, Körperschaften oder Unternehmen sowie Personen, die nicht unter die in 2.1 und 2.2 genannten Gruppen fallen, aber die Aufgaben des Vereins durch Mitarbeit oder durch Zuwendung fördern wollen.

2.5. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein Aufnahmeantrag auf einem Formblatt an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet über die Aufnahme.

2.6. Die Mitgliedschaft erlischt:

2.6.1. Mit dem Tode.

2.6.2. Durch Austritt, der nur nach vierteljährlicher Kündigungsfrist zum Jahresschluss durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen kann.

2.6.3. Durch Ausschluss, der erfolgen kann:

  • bei vorsätzlichem vereinsschädigendem Verhalten
  • bei rückständigen Beträgen für mehr als ein Jahr, nach mindestens einmaliger Anmahnung. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Hiergegen ist die Anrufung der nächsten Mitglieder-Hauptversammlung zulässig, die mit einfacher Mehrheit den Beschluss bestätigt oder widerruft.

2.7. Die Mitglieder sind verpflichtet, einen Jahresbeitrag zu zahlen, dessen Höhe und Fälligkeit vom Vorstand mit Zustimmung der Mitglieder-Hauptversammlung festgesetzt werden.

3. Vorstand und Beirat

3.1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB wird von der Mitglieder-Hauptversammlung auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

3.2. Der Vorstand besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden sowie dem Schriftführer und dem Schatzmeister.

3.3. Vertretungsberechtigt sind je 2 Mitglieder des Vorstandes zusammen.

3.4. Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Falls dieser nicht anwesend ist, entscheidet die Stimme des 2. Vorsitzenden.

3.5. Der Vorstand regelt seine Geschäfte nach der Geschäftsordnung. In geldlichen Angelegenheiten ist der jeweilige Kassenführer zeichnungsberechtigt. In seiner Vertretung zeichnet für ihn der 1. oder der 2. Vorsitzende.

3.6. Der Vorstand bedient sich zu seiner Beratung eines Beirats. Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung gewählt und umfasst mindestens 5 Mitglieder.

3.7. Veröffentlichungen in den Medien beschließt der Vorstand. Er soll hierbei das Beiratsmitglied für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hinzuziehen.

4. Mitgliederversammlungen

4.1. Mitgliederversammlung:

4.1.1. Der Vorstand setzt die Tagesordnung für jede Mitgliederversammlung fest und beruft diese ein. Die Ladungen hierzu haben spätestens 14 Tage zuvor schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. 
Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens 8 Tage vorher dem Vorstand schriftlich eingereicht werden. Weitere Anträge können ohne Einhaltung einer Frist mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder zugelassen werden.

4.1.2. Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der 2. Vorsitzende, führt in der Mitgliederversammlung den Vorsitz. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen und von dem Schriftführer zu unterzeichnen.

4.1.3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Entschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung führenden 2. Vorsitzenden. 
Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der erscheinenden Mitglieder. Die Mitglieder können sich durch ein von ihnen schriftlich bevollmächtigtes Mitglied vertreten lassen.

4.2. Mitglieder-Hauptversammlung: 
Die Mitglieder-Hauptversammlung findet alle 2 Jahre statt und zwar im 2. Halbjahr. Sie hat den Jahresbericht und den Rechnungsbericht zu genehmigen, die Entlastung des Vorstandes zu beschließen und Neuwahlen des Vorstandes und des Beirates vorzunehmen. Zu den Aufgaben der Mitglieder-Hauptversammlung gehört außerdem die Zustimmung zu der vom Vorstand vorgeschlagenen Höhe und Fälligkeit des Jahresmitgliedbeitrags.

4.3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen: Sie sind vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder mindestens ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung verlangt.

4.4. Offizielles Publikationsorgan des Vereins ist die Verbandszeitschrift "Baukultur" des Dachverbandes DAI.

5. Auflösung des Vereins und Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

5.1 Über die Auflösung des Vereines entscheidet eine eigens hierzu einberufene Mitgliederversammlung. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, ist innerhalb von drei Monaten eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, bei der der Auflösungsbeschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienen Mitglieder bedarf.

5.2 Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Ausbildung und Förderung von Architektur-, Innenarchitektur-, Landschafts- und Bauingenieurstudenten. Der Begünstigte wird von der Mitgliederversammlung der Auflösung festgelegt und genau bezeichnet werden.

5.3 Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

6. Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung ist eine Abänderung der Satzung vom 26.07.2005 und wurde laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom 22.11.2006 zur Eintragung in das Vereinsregister angenommen. Sie tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Schweinfurt, den 25.11.2013